2011

Entgrenzungen - Positionen zum Journalismus

Zwischen investigativer Arbeit und PR ist der Untertitel der zweiten Entgrenzungs-Veranstaltung in diesem Jahr. Die Entgrenzungs-Reihe des DJV und des Journalistik-Studiengangs der Hochschule Bremen widmet sich in lockerer Folge aktuellen Entwicklungen im Journalismus. Am Donnerstag den 24. November um 18:30 begrüßen wir dazu Christian Rühmkorf, der seit über sieben Jahren in der Tschechischen Republik lebt und arbeitet.
Als freier Rundfunk-Journalist und PR-Berater kennt er den Spagat zwischen Journalismus und PR aus eigener Erfahrung und wird sich den kritischen Fragen von Libuse Cerna (Radio Bremen) stellen.

Die Veranstaltung findet im EuropaPunkt Bremen (im Erdgeschoss der Bremischen Bürgerschaft) statt. Interessierte sind herzlichen eingeladen!

Tagung 'Medienkommunikation in Bewegung'

Anfang Dezember werde ich in Erfurt erste Beobachtungen im Rahmen meines iPad-Projektes vorstellen. Mein Beitrag auf der Tagung 'Medienkommunikation in Bewegung' wird ein erstes Schlaglicht auf die App und die App-Produktion des Kölner Stadtanzeigers werfen. Das Programm der DGPuK-Tagung 'Medienkommunikation in Bewegung' ist hier abrufbar.

Entgrenzungen - Positionen zum Journalismus

Seit Jahren wird in der Journalistik über das Ausfransen des Journalismus diskutiert. Die Grenzen zur PR oder zu nicht professionellen Formen werden unschärfer. Der Journalismus befindet sich in einem Prozess der Entgrenzung. Diesem Prozess wollen der DJV und die Hochschule Bremen jetzt in einer gemeinsamen Reihe nachgehen. Die erste Veranstaltung dieser Reihe wird am 23.06. um 19:00 im EuropaPunkt Bremen stattfinden. Es diskutieren die langjährige ARD-Korrespondentin Sylvie Ahrens und der Euroblogger Martin Teubner über die Grenzen ihrer Tätigkeitsfelder. Hier die Einladung:
Entgrenzungen_23 06 11

Rezension

In der Online-Zeitschrift r:k:m (Rezension Kommunikation Medien) findet sich eine aktuelle Rezension von mir. Die Rezension gibt Einblick in das Handbuch Online-Kommunikation, das sehr lesenswert ist. Sie ist auf der r:k:m Homepage zu lesen.

Tagung in Grenoble

Journalisme et questions sociétales au prisme des industries culturelles
Das war der Titel einer internationalen Tagung zum Journalismus, an der ich in der vergangenen Woche teilgenommen habe. Nähere Informationen finden sich nach wie vor auf der Seite der Universität Grenoble.
Die Tagung wurde von den Kollegen in Frankreich aufgezeichnet und wird hoffentlich demnächst auf der Seite der Universität Grenoble zu sehen sein.
Das Programm war äußerst spannend und hat einmal mehr gezeigt, dass die Herausforderungen, die der Journalismus in Deutschland zu bewältigen hat, international vergleichbar sind. Das
Programm der Tagung findet sich nach wie vor auf der Seite der Universität.

Aktuelle Publikation

communaute-mobilite-G

'Zwischen Communities und Mobillität' so lässt sich der Titel dieses Werks übersetzen. Der Band aktualisiert ausgewählte Beiträge einer internationalen und interdisziplinären Medien-Tagung, die im Dezember 2009 in Aix en Provence stattgefunden hat. Unser Aufsatz beschäftigt sich mit strukturellen Veränderungen in der Parteien-Kommunikation.

- Witte, B., Rautenberg, K., Auer, C.: Web 2.0 in political party communication – structural changes in Germany? In: Agostinelli, Augey, Laurie (HG): Entre communautés et mobilité: une approche interdisciplinaire des médias, Transvalor - Presses des Mines, Paris 2011


Augen auf!

Die Studierenden des Internationalen Studiengangs Fachjournalistik, haben auch in diesem Jahr wieder ein großes Abschlussprojekt gestemmt. Im Rahmen unseres Lehrprojektes im 7. Semester haben sie sich mit dem Thema Integration beschäftigt. Ihr Fokus: die Segregation in der Stadt Bremen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hier ist die multimediale Arbeit zu besichtigen:
www.Augenaufbremen.de

Vote for us...

Publikation in der belgischen Reihe "Médiatiques. Récit et société."
Der Einfluss des Web 2.0 auf die Politik

Wahlkämpfe werden auch in Deutschland zunehmend ins Internet verlagert. Mit Web 2.0-Elementen versuchen Parteien, Bürger in politische Prozesse einzubinden. Wie weit sind die deutschen Parteien in Sachen Social Media? Wird der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, sich über Web 2.0 an der politischen Kommunikation zu beteiligen? In einer neuen Publikation stelle ich mit Kirsten Rautenberg und Claudia Auer neueste Ergebnisse zu diesem Thema aus dem Forschungsprojekt "Zukunft der Öffentlichkeit" vor. Der Artikel gibt einen Überblick über die Webaktivitäten der Parteien während des Wahlkampfs 2009 und gibt einen Einblick in die Ergebnisse aus 2010. Wesentliche Erkenntnis ist, dass die Parteien im Jahr 2009 das Web 2.0 eher zu Marketingzwecken genutzt haben. 2010 hingegen lässt sich bei allen Parteien eine Hinwendung zu partizipativen Elementen erkennen.
Die vollständige Publikation kann hier geladen werden.

Médiatiques47


Witte, B., Rautenberg, K., Auer, C. (2010): Vote for us - but nothing more, please! Political online communication 2.0 in Germany in: Médiatique, Recit et société. Narratologie, Socio-Économie, Ethnologie, Numéro 47, Hiver 2010 „L‘identité en question“, online unter: http://www.uclouvain.be/308324.html